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Bildgebende Diagnostik

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie basiert auf sehr starken Magnetfeldern, sowie elektromagnetischen Wechselfeldern, mit denen bestimmte Atomkerne im Körper angeregt werden. Bei diesem Schnittbildverfahren werden keine Röntgenstrahlen erzeugt. Die Magnetresonanztomographie wird zur Untersuchung von Weichteilgewebe, besonders Gehirn, Rückenmark und Tumorgewebe eingesetzt.

Besitzerinfo:

Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft und dauert ca. 20 Minuten. Die Patienten müssen nüchtern sein (12 Stunden kein Futter, eine Stunde kein Wasser) und verbringen gesamt ca. vier bis fünf Stunden bei uns. Die Überbefundung findet unmittelbar danach statt. Bei der Abholung Ihres Lieblings werden die Befunde detailliert besprochen und die weitere Vorgehensweise geplant.

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie wendet Röntgenstrahlen an. Durch Rotation um den Patienten wird eine Vielzahl an Röntgenbildern aus unterschiedlichen Richtungen gemacht. Aus den unzähligen Einzelbildern entsteht ein Schnittbild oder eine 3D Rekonstruktion. Die Computertomographie wird vor allem zur Untersuchung von Knochen, Gelenken und der Lunge verwendet. Mit Hilfe eines Kontrastmittels können auch Weichteile, Tumore oder Bandscheibenvorfälle dargestellt werden.

Besitzerinfo:

Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft und dauert in etwa 5 bis 10 Minuten. Die Patienten müssen nüchtern sein (12 Stunden kein Futter, eine Stunde kein Wasser) und verbringen gesamt ca. eine Stunde bei uns. Die Überbefundung findet innerhalb weniger Tage statt. Bei der Abholung Ihres Lieblings wird die weitere Vorgehensweise mit Ihnen vereinbart. Zur detaillierten Besprechung der Überbefundung werden Sie vom zuständigen Arzt angerufen.

Digitales Röntgen

Ein klassisches Röntgenbild wird zur Untersuchung von Brustkorb, Bauchraum und dem knöchernen Skelett bzw. Gelenken eingesetzt. Die Befundung findet gleich statt. Meist ist keine Sedierung oder Narkose notwendig. Röntgenuntersuchungen sind seit vielen Jahrzehnten ein wichtiges Hilfsmittel in der Tiermedizin. Zuchttauglichkeitsuntersuchungen wie HD, ED, OCD und Patellaluxation basieren ebenfalls auf Röntgenbildern - selbstverständlich befinden sich die obenstehende Untersuchungen in unserem Leistungsspektrum.

Besitzerinfo:

Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Zur Zuchttauglichkeitsuntersuchung müssen die Patienten nüchtern sein (12 Stunden kein Futter, eine Stunde kein Wasser). Alle anderen Röntgenaufnahmen werden an nicht sedierten Patienten vollzogen. Über Ausnahmen informiert Sie gerne ihr behandelnder Arzt.

Sonographie (Ultraschall)

Die Sonographie basiert auf Ultraschallwellen, welche von den unterschiedlichen Geweben reflektiert werden und so ein 2-Dimensionales Bild erzeugen. Mittels Farbdoppler kann beispielsweise der Blutfluss im Herzen oder an großen Gefäßen dargestellt werden. Sonographie eignet sich hervorragend zur Untersuchung des Herzens, des Bauchraumes sowie von Sehnen, Bändern und Muskelgewebe.

Besitzerinfo:

Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft und kann 5 bis 40 Minuten andauern. Bei einem Ultraschall des Bauchraumes (Abdomen) sollte der Patient nüchtern sein (sechs Stunden kein Futter, Wasser bis kurz vor der Untersuchung). Die Befundung findet sofort statt und wird während und nach der Behandlung mit Ihnen besprochen. Sie dürfen Ihrem Liebling während der Untersuchung gerne die Pfote halten, also mit dabei sein.